Melde- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in der deutschsprachigen Schweiz

Die Aktion Kinder des Holocaust betreibt im Auftrag des Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebundes, SIG seit August 2004 eine Melde- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle.

Die Melde- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in der Schweiz ist zudem ein Erhebungsinstrument mit welchem antisemitische Vorfälle, nach definierten Kriterien (siehe weiter unten) statistisch erfassen werden.

Telefonisch erreichen Sie uns unter dieser Telefonnummer:
061 413 80 78

Schriftlich erreichen Sie uns hier:

Aktion Kinder des Holocaust
Postfach 413
CH 4142 Münchenstein
Schweiz

Kategorien antisemitischer Vorfälle:

1. Extreme Gewalt
Jeder Angriff auf Leib und Leben.
Jeder physische Angriff auf Menschen, der nicht potentiell lebensbedrohlich ist.

2. Zerstörung, Sachbeschädigung und Entweihung von Eigentum
Jede physische Attacke, die sich gegen Eigentum jüdischer Gemeinden, Institutionen richtet

3. Drohungen
Umfasst nur eindeutige antisemitische Drohungen, ob verbal oder schriftlich.
Hausfriedensbruch und Nötigung

4. Beleidigendes Verhalten
- Gezielte Telefonanrufe, Briefe oder E-Mails
- Antisemitischen Massenaussendungen.
- Antisemitisches Graffitis
- Antisemitische Veröffentlichungen im Internet
- Antisemitische Beschimpfungen
- Religiöse antijüdische Übergriffe

Weg schauen ist keine Lösung.
Antisemitismus darf nicht im Verborgenen bleiben.
Wir beobachten, konfrontieren, deeskalieren und bearbeiten antisemitische Gewalt.

Aktion Kinder des Holocaust (AkdH)
www.akdh.ch


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